Mittwoch, 8. Mai 2013

Tag drei und vier



"Ein Leben ohne facebook"


Der short cut zu facebook ist auf meinem Notebook gelöscht.

Ebenso die App auf dem handy.

Und? hat mich das jetzt ruhiger gemacht?
Leider ein klares NEIN.
Das handy steht auf dem Schreibtisch gibt keine „pings“ oder „I’ll be there for you“ von sich. Es blinkt mich nicht mal freundlich an.
 




Das Notebook ist 24/7 an und ich surfe mich durch sämtliche Emma- Artikel der letzten Jahre, lese tolle weblogs  (ACHTUNG: wieder Suchtgefahr) und bringe all‘ meine mentale Kraft auf, damit meine Finger nicht diese eine, ganz besondere Seite (dessen Namen ich nicht sagen darf) aufrufen.



Ich habe mehrere kleine Täschchen genäht, da zum Glück am Sonntag Muttertag ist. So verging wenigstens die Zeit. Denn selbst der Wettergott hat sich gegen mich verschworen. Regen. Warmer Regen zugebender  Maßen, aber ich finde es  trotzdem nicht so schick durch den Regen zu spazieren.

Ich fühle mich irgendwie „rappelig“. Total unruhig innerlich.
Und ich dachte wirklich, dass ich ruhiger und entspannter, vielleicht sogar ausgeglichener werde, wenn ich nicht ständig das handy in der Hand habe.

Wenn ich nicht mehr beim TV gucken simultan auch noch bei „die Seite dessen Namen ich nicht sagen darf“ schreibe und als multitaskingfähige Frau, auf youtube Videos gucke.

Aber, ich habe jetzt viel mehr Brieffreunde, deren Briefkästen nach dem morgigen Feiertag, neues Futter haben und ich bin tatsächlich über die Nachrichten in der Tagesschau erstaunt! Aus einem einzigen Grund: ich hatte die Nachrichten nicht schon Stunden vorher auf „der Seite dessen Namen ich nicht sagen darf“ gelesen.

Bis dahin.
Eure Tina


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